Urlaub 2019 – die Erste.

Über defekte Safes, gutes Essen und top Personal.


Entdecke in einer spannenden neuen Blog-Serie die Abenteuer und Eindrücke unseres Kreta-Urlaubs!

Wie alles begann

Viel zu lang ist es her. Also der letzte Blogbeitrag aber das tut nicht zur Sache, denn heute gibt es endlich wieder richtigen Stoff für euch. Wir danken für euer Verständnis.

Einiges war los in den letzten Monaten seit Weihnachten, aber darauf gehe ich später nochmal in einem separaten Blogeintrag ein. Aktuell zählt nur das Hier und Jetzt. Wer mir auf Instagram folgt, hat mitbekommen, dass ich mich momentan nicht in Deutschland befinde – mal wieder. Diesmal jedoch nicht, um zu arbeiten, sondern tatsächlich einmal, um Urlaub zu machen.

Zurück zum Anfang der ganzen Gesichte. Es ist Sonntag, der 26. Mai 2019 um 2:16 Uhr, genau eine Minute, nachdem mein eigentlich selbst gestellter Wecker geklingelt hat, welchen ich doch glatt aus Müdigkeit einfach wegdrücke. Eine Nachricht meines besten Freundes Martin erscheint auf dem Display: „Good morning“. Auch diese ignoriere ich gekonnt und drehe mich noch einmal auf die andere Seite.

15 Minuten später werde ich durch die liebliche Stimme meiner Mutter geweckt. Nachdem mir nun auch die LED-Deckenlampe ins blanke Gesicht strahlt, scheine ich fähig zu sein, meinen Bewegungsapparat aus dem Bett zu schwingen. In meinem jugendlichen Elan funktioniert das auch sehr gut. Kurze Zeit später stand das gebuchte Taxi auch schon zur Abfahrt zum Dresdner Flughafen bereit. 3:38 Uhr erreichten wir unser Ziel, genau genommen zwanzig Minuten eher als geplant, aber etwas Zusatzzeit schadet ja nie. Denn auch wenn wir mit 5:30 Uhr den ersten Flug des Tages hatten, war der Flughafen bereits gut mit Passagieren für diesen Flug gefüllt. Nachdem wir Check-In, Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle erfolgreich passiert hatten, blieb uns schließlich noch etwas Zeit für eine kurze Verschnaufpause, obwohl ich persönlich Fliegen nicht als anstrengend empfinde.

Die Flugzeit von drei Stunden verbrachten wir mit einer Dokumentation (YouTube-Video) über unser Reiseziel. Tatsächlich fällt mir dabei auch auf, dass ich noch gar nicht gesagt habe, wohin wir unterwegs sind. Es geht nach Kreta. Genauer gesagt an die Nordküste in die Region Chersonissos. Wie ich überhaupt darauf gekommen bin und was mich dort hin verschlagen hat? Tja, die Idee meiner Eltern. Hört sich etwas komisch an, ist aber so. Jene waren nämlich bereits 2018 auf der beliebtesten Insel Griechenlands und weil es ihnen so gut gefallen hat, wollten sie die Insel noch einmal besuchen. Nicht umsonst sagen viele, dass man sich unsterblich in die Insel, ihre Kultur und die Menschen dort verliebt. Bei so viel positivem Feedback habe ich kaum ein Argument, mich dagegen zu entscheiden, und da Reisen – nur mit den Eltern – etwas eintönig werden kann, begleitet mich mein bester Freund Martin mit seiner Mutter. Man könnte von einer Art „Großfamilienurlaub“ sprechen. Später mehr dazu. Ach, übrigens: Ich habe meinen Urlaub allein bezahlt, für alle, die ein Sponsoring dahinter vermuten oder mir aufbinden wollen, ich würde mich auf der Tasche meiner Eltern ausruhen 😉

Ein Ausblick am Strand.

Der Flug war angenehm, jedoch ein wenig anstrengend, die Luft etwas stickiger im Vergleich zu den Flügen, welche ich bereits erlebt hatte. Auf Kreta gelandet, suchten wir den Bushaltestelle unseres Reiseanbieters auf, leider mussten wir eine kleine Weile warten, bevor wir zum Hotel „Bella Beach“ starteten. Sobald wir dort angekommen waren, wurden wir bereits von der Gast-Managerin in Empfang genommen. Leider weiß ich immer noch nicht, ob ihr Namen Esmiralda oder Esmiranda war. Na ja, jedenfalls irgendetwas mit Esmi- am Anfang – Sorry. Eine Dame, die im Verlauf dieses Beitrags noch eine wichtige Rolle spielen wird. Nach dem Check-In im Hotel und sämtlichen Formalitäten konnten wir nach minimaler Wartezeit unsere Zimmer beziehen. Früher als gedacht, weil uns anfangs gesagt wurde, dass diese erst nach Mittag bereit sein würden. Die Zimmer befinden sich auf der Westseite des Hotels mit Blick auf das Areal des Nachbarhotels und dem dazugehörenden Sportgelände. Weil man nach zwölf Stunden auf den Beinen durchaus auch einmal etwas hungriger werden kann, suchten wir das Hauptrestaurant auf. Oh, und da ich es ebenfalls noch nicht erwähnt habe: Wir befinden uns in einem All-Inclusive Hotel. Schnell durften wir feststellen, dass das Essen ebenfalls dem Niveau eines Fünf -Sterne-Hotels entspricht. Wusstet ihr, dass ein Strandspaziergang nach einem erfolgreichen Mittagessen wahre Wunder wirkt? So erkundeten wir kurzerhand auf eigene Faust das Gebiet an der Strandpromenade des Hotels. Dabei testeten wir auch die Wassertemperatur des Meeres vor der Haustür und befanden diese für sehr angenehm warm.

Die Geschichte mit dem Safe

Kommen wir doch nun zu einer kleinen Abschlussgeschichte des Tages. Nachdem ich bereits ein kleines Wasser-Problem mit der Klimaanlage in meinem Zimmer hatte, stellte sich eine neue Herausforderung: Ein Safe mit Sicherheitslücke. Egal mit welchem selbst eingegebenen Code ich den Safe verschloss, er ließ sich mit dem Code 1-2-3-4-5-6 wieder öffnen. Nicht besonders sicher, oder? In diesem Moment fiel mir wieder meine Freundin Esmi-ihr-wisst-schon-wer wieder ein, welche mir bereits mehrmals am Tag hübsche Augen gemacht hatte. Nach kurzer Zeit und einigen Besuchen von Mitarbeitern des Housekeepings stellten wir fest, dass das Gerät scheinbar sein eigener Herr geworden war. Daraufhin tauschte sofort ein Techniker des Hotels den Safe komplett aus. Fun Fact: Auch der Safe in Martins Zimmer hatte dieses Problem. Zufall? Geplante Taktik zum Ausrauben von Gästen? Wir wissen es nicht, jedenfalls funktioniert der Safe nun einwandfrei.

Ziemlich viel für einen Tag. Das fanden wir auch und genau aus diesem Grund sind wir nun am Ende des ersten Beitrags zum Urlaub 2019 angekommen. In den nächsten Tagen werden wir euch regelmäßig Updates zukommen lassen, hier im Blog mit etwas Zwischenzeit und auf meinem Instagram Account „marcel.deglau“ in Echtzeit. Hinterlasst doch gerne ein Kommentar, wenn ihr möchtet. Und damit: Θα δούμε σύντομα φίλους.


Quellenverweis & Hinweise für diesen Beitrag:

  • Beitragsbild, eigene Erstellung

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